Freitag, 21. Mai 2010
Kurztrip nach Bolivien
Meine Mutter ist letzte woche Freitag gekommen...jetzt sind wir fuer 2 Wochen auf Reise...
sind in den norden chiles, in die Atacamasalzwueste gefahren...von dort aus haben wir eine 3 taegige cheeptour nach Uyuni gemacht...mitten durch die pampa und durch die sala de Uyuni, die groesste salzwueste der welt gemacht...war echt beeindruckend!!!ich glaube ich habe noch nieeeeemals in meinem Leben einen soooooo schoenen
sonnenuntergang gesehen,,,dunkelblau hellblau, rosa, violett, gelb, organge, rot....und alle farben irgendwie ineinander uebergehend ...wooow...auf dem Grenzuebergang Chile und Bolivien waren wir auf einer Hoeher von 4800 Metern!!!!Alta!!!!ich bin im schneckentempo gelaufen ,habe 4 Liter am Tag getrunken, der cheep musste alle 20 min anhalten damit ich mir ein "Baño en la naturaleza" ein Toilette in der Natur suchen konnte(mmm...tja in der wueste ist das dann ein bissl schwer sich hinter einem Baum oder steinen zu verstecken)...die aussentemperatur betrug -18 Grad (ja, es war ganz gut, dass ich mir vorher noch ne muetze und handaschuhe gekauft haette,sonst waere ich gestorben...,denn auch in den "Hostels"(sie sind auf keinen Fall mit deutschen Hostels zu vergleichen) ist es schweine Kalt....sind auch an Lagunen und Geysieren vorbei gekommen...Flamingos gesehen...

Gestern sind wir in Potosi, Bolivien, der hoechstgelegenen Stadt der welt mit 4100 Metern angekommen...heute frueh gab es sogar warmes wasser in der dusche...juhuuuu...man hab ich das genossen mich nicht eiskaltem Gletscherwasser unterziehen zu muessen (es hat zumindest die temperatur von Gletscherwasser).
Die stadt ist fuer ihre Silbermine bekannt...heute sind wir mit einem ehemaligen minenarbeiter in die mine gegangen...und ich habe immer noch damit zutun, die erlebten eindruecke zu verarbeiten..wie so oft hier in Lateinamerika bin ich mir mal wieder bewusst geworden wir sau gut es uns geht....es war wirklich ein schockendes erlebniss und mit keiner typischen touritour zu vergleichen...!wir sind bis zu 14 meter tief abgestiegen...ich hatte eine schweine angst....du laeufst ca. 30 meter in die mine rein...mehr kriechend als laufend durch den schlamm und dann versucht du irgendwie nach unten zu kommen...es gibt aber kaum leitern( ab und zu kaputte)...so haelst du dich an irgenwelchen kabeln fest und versucht irgenwie den abhang hinabzuklettern...wenn du mit deinen Gummistiefeln abrutschst, faellst du eben (abhaengig vom Abgang...) bis zu 18 Meter tief...also in deutschland waeren solche touritouren niiiiemals denkbar...aber so sind eben die arbeitsbedingungen der mienenarbeiter...in diesen Loechern werden gleichzeitig per Seilzug Silbersteine nach oben gezogen...also wenn du pech hast bekommst eben so einen 30-40 kilo sack vor den kopf geschleudert oder es fallen von oben steine herunter...abgesehen von der schweinen hitze dort ( und wir waren noch in einer relativ sicheren Mine)...also ich hatte echt angst dort abzuklappen!!!wir sind bis zu 14 meter hinabgeklettert...DAS HAT AUCH GEREICHT!!!!weiter unten kann es bis zu 45 Grad heiss werden...die arbeiter arbeiten nur in unterhosen (dort waren wir natuerlich nicht) teilweise bis zu 24 stunden am stueck!!!!!es gibt minen in denen du bis zu 2 stunden brauchst um unten anzukommen...kinder im alter von 14 jahren arbeiten dort...wenn sie gleuck haben erreichen sie ihr 40 lebensjahr...aber es gibt viele nachtschule hier,...so koennen sie
wenigstens die schule besuchen ( Obwohl ich mich wirklich frage, ob es ueberhaupt sinn macht...denn selbst studierte Professoren muessen in den minen arbeiten...denn ist ist sehr schwer in Bolivien als studierter auch arbeit zu finden!!!)
um die arbeitsbedibgfungen zu ertragen kauen sie Coca...ein pflanze, die das hungergefuehl vertreibt und dir energie gibt, dass du nicht muede wirst( hilft ubringens auch in der Hoehe, wobei das fuer die bolivianer kein Problem darstellt))...so kauen sie waehrend sie arbeiten nur coca...essen nichts und trinken 95%alkohol....
je nachdem in welcher mine du arbeitest, gibt es ighnen aber die moeglichkeit fuer bolivianische verhaeltnisse rtecht viel geld zu verdienen...der eine arbeiter hat miur erzaehlt, dass er (abhaengig von der silbermenge) ca. 700 bolivianos in der woche verdient, dass sind ca. 85 Euro...
es war wirklich hart, so habe ich gerade ganz schoen mit mir zu tun, das zu verarbeiten...
Kinder in Hannas Alter oder juenger haben uns vor der mine abgefangen und wollten uns Silbersteine verkaufen!!!
wir haben den arbeitern geschenke mitgebracht, als gegenzug durten wir die mine besichtigen und fotos machen,...
wqir waren auch auf dem "Mercado de los Mineros"dem markt der minenarbeiter .
...wo JEDER nach lust und laune dynamit kaufen kann...
so habe ich heute das erstemal gesehen,wwas man braucht um eine explosion zu erzeugen...der eine minenarbeiter hatte 3 gezuendet...das ist wirklich wie ein erdbeben und sau laut....
morgen nacht werden wir in die hauptstadt la Paz fahren und dort bei einem copuchsurfer unterkommen...gestern hat mir eine erzaehlt, dass sie in der nacht mit dem bus von argentinien nach bolivien gefahren ist und von maskierten 3 stunden festgehalten wurden...geklaut wurde nichts...von daher verstehe ich immer noch nicht den sinn...aber es gihbt so viele sachen, die hier fuer mich keinen sinn ergeben...,
aber so viel zui dem thema: Bolivien ist eine ganz andere welt---
die frauen laufen mit ighren weiten Roecken rum, Hueten und bunten tuechern auf dem ruecken, in denen sie entweder irhe kinder oder .
irgendwelche anderen sache transportieren...jung und alt...es sioeht so niedlich aus:-)... so lauifen die ganzen aelteren leute aber auch mit krummen rucken nach vorne gebeugt umher...
naja...mal schauen, was bolivien noch so bringt...auf jeden fall ein schockierendes und zu gleich faszinierendes Erlebnis...

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